Verzeih mir, denn ich liebe dich….

Schwarze Wolken an meinem Horizont.

Stille.

Kein Wind.

Keine Sonne.

Nur Kälte.

Ich sehe dich. Du fällst vom Himmel.

Angenehm sanft schwebst du herab. Die Nacht taucht uns in schwarz.

Engel!

Bist du hier für mich? Kommst du herab, wegen mir?

Seit du in mein Leben getreten bist, denke ich an dich. Wenn ich dich liebe, warum zerreißt es mich dann? Warum schlafe ich nicht mehr? Warum suche ich Wege um vor dir zu fliehen, und warum enden sie immer wieder bei dir?

Wie kann es sein das ich dich liebe?

Du bist keine Illusion. Ich verliere mich in dir. All die Gänge und Wege. Ich verliere mich.

Ich verirre mich.

Kein Ausweg aus dir.

Sehnsucht betrübt.

Verzeih mir.

Unerreichbar.

Voller Schönheit.

Und doch, so kalt wie Eis. Wie das Eis das mein Herz umgibt

Du bist mir so Nah und dennoch viel zu weit entfernt. Ich spüre deine Haut, deinen Herzschlag. Auch wenn du nicht bei mir bist; soweit entfernt.

Bist du doch nur ein Traum? Ein Trugbild?

Egal was du bist, ich bin das Gegenteil.

Zwei Herzen die endlos im gleichen Takt schlagen. Zwei Menschen, die an sich vorbei gehen. Einer der stehen bleibt. Einer der weiter geht.

Ich bin die Marionette in deinem Spiel. Doch ich werde irgendwann kaputt gehen. Ersetz mich.

Ich bin kein Gott, aber eine Erinnerung. Eine einfache Erinnerung.

Verzeih mir , denn ich bin nicht mehr. Nicht mehr als dass, was ich dir gebe.

Nimm dir alles. Sei du selbst. Nimm keine Rücksicht. Sei grausam.

Und wenn du auch im Dunkel gehst, denke immer daran, mein Geist schwebt stets über dir.

Ich bleibe und schweige.

Und wenn du dich ein Mal einsam fühlst, nimm meine Hand.

Ich geleite dich durch das Schicksal. Es soll so sein.

Liebe weicht, doch ich bleibe.

Dein Begleiter.

Hab keine Angst zu verlieren, was du nie hattest. Dein Gefühl sagt dir, alles ist in Ordnung, es ist richtig. Und dennoch zweifelst du. An dir?

Ich bleibe. Verzieh mir, denn ich habe keine Wahl. Mein Schicksal drängt mich an deine Seite. Ich stehe hinter dir, du schütze dich. Ich stehe neben dir, und halte deine Hand. Ich stehe vor dir und ebne dir deinen Weg. Auch wenn du mich nicht sehen kannst, ich bin allgegenwärtig. Allgegenwärtig, wie die Luft in deinen Lungen, wie das Blut in deinen Adern, wie der Mond am Firmament.

Geboren in den Schatten, umgarne ich dich wie ein schützender Mantel.

Und alles nur aus Liebe.

Liebe.

Ein Wort. Doch ein unbeschreibliches Gefühl, unsterblich und so alt wie die Sonne und die Sterne. Bewahre dass, was ich dir gebe, wie den Schein der aufgehenden Sonne, in deinem Herzen.

Verzeih mir. Ich liebe dich.

 

2.6.08 19:43


Kein einziges Wort

Schreit mein Herz im Mondlicht

Die Stimme der Leidenschaft verstummte

Vergessen aller Schmerz in Mir, beständig in dir.

 

Wenn Winde welke Weiden wenden

Wunden weiter wüten, wachsen

Wasser weite Wege wandert

Leben liebend leidet

Liebe lange leidet

Leid lange liebt

Leidenschaft, Leiden schafft.

 

Schreit mein Herz im Mondlicht

Kein einziges Wort

Stumme Schreie im Regen

Im Dunkel der Nacht

 

2.6.08 19:43


Gratis bloggen bei
myblog.de